Barfuss-Schule in Sambia

 

Arosa, im November 2018 An alle der Barfuss-Schule Wohlgesinnten ,


Schwester Gabrielle, übermittelte mir dieser Tage den neusten Jahresbericht. (Internet sei Dank)! Ja, er liest sich nicht wie eine Home Story aus einem Hochglanz Magazin. Vielmehr macht er betroffen und nachdenklich. Bei all diesen Schicksalen der noch jungen Menschen denke ich, was für ein Glück sie doch auch haben, dass es für sie die Barfuss-Schule gibt. Neben dem Rechnen, Lesen und Schreiben wird immer wieder gelacht, getanzt, gesungen und getrommelt und, ganz wichtig, an Schultagen wird für die Kinder eine warme Mahlzeit gekocht. Zudem achten die Lehrpersonen auf auffällige Unstimmigkeiten und gesundheitliche Probleme, denen sie so gut wie möglich nachgehen. Dass die Kinder überhaupt von ihren Lebensgeschichten erzählen, meine ich, zeugt von einem tiefen Vertrauen zu ihrem Lehrer oder zur Lehrerin.


Nach wie vor bin ich überzeugt, dass unser aller Engagement wichtig und richtig ist. Darum einmal mehr: Herzlichen Dank, dass es Euch alle, in welcher Form auch immer, gibt.


Ein grosses Dankeschön meinerseits geht zu Anna Reber. Vor kurzem ist sie mit ihrem Partner von einer Reise nach Sambia und einem Besuch an der Barfuss-Schule in die Schweiz zurückgekommen. Seit vielen Jahren liegt ihr diese Schule sehr am Herzen. Was sie diesmal auf die Beine stellte, ist schlichtweg, aus weiblicher Sicht, genial. Auf der Rückseite erfahren Sie mehr! Dem Projekt wünsche ich, dass es nachhaltig wird und Kreise über manche Länder ziehen kann.


Immer noch ist es so, dass unsere ganze Familie hier in der Schweiz für die Barfuss-Schule ohne Entschädigung tätig ist und wir sämtliche Spesen übernehmen. So kommt jeder einbezahlte Franken nach Sambia.

 

Mit guten Wünschen grüsst herzlich          Christine Schawalder



Waschbare Damenbinden für die Mädchen der Barfuss-Schule?

 

Es gibt Themen, die bleiben in meinem Kopf haften. So das Damenbinden-Projekt, das ich vor zwei Jahren auf einer Reise in Tansania kennen lernte (www.darewomensfoundation.org). 

 

 

Jede Frau, jedes Mädchen wird mir beipflichten. Ohne entsprechende Hygieneartikel kann der Alltag schwierig werden, unangenehm, ja sogar peinlich. Nicht dass wir gleich die Schule schwänzten damals, nein. In Sambia tun die Mädchen dies und verpassen so regelmässig Unterrichtsstoff. Und es kommt noch schlimmer: Eine zusätzliche Arbeitskraft zu Hause ist praktisch. Denn die Wege zum Brunnen werden immer länger. Die Familie kommt auf den Geschmack, das Mädchen darf nicht zurück an die Schule. 

  

 

Waschbare Damenbinden für die Mädchen der Barfuss-Schule?

Ja. Dieses Projekt ist auf dem besten Weg, in bescheidenem Umfang an der Barfuss-Schule reproduziert zu werden. 

Die Begeisterung war gross. Zwei Mädchen wollten die beiden mitgebrachten Muster gleich mitnehmen und ausprobieren.


Anna Reber